Drei Dinge, die man beim Kauf einer Webcam beachten sollte

Für die meisten ist die Wahl einer Webcam sehr schwierig, da häufig die Verpackung sehr wenige Informationen preisgibt. Viele wählen dann letztendlich die billigste Variante (in dem Glauben, dass sie eigentlich eh alle dieselben Funktionen haben). Man kann allerdings schnell enttäuscht sein, wenn die gekaufte Webcam im Endeffekt für die gewünschten Zwecke nicht 100%ig passt. Davon abgesehen gibt es nur einige wenige Kriterien, auf die man bei der Wahl einer Webcam achten sollte. Drei davon werden im Folgenden näher erläutert:

Anzahl an Pixeln
Fortschritte in der Webcam-Technologie haben dafür gesorgt, dass die Anzahl der Pixel nicht mehr so problematisch ist wie vor einigen Jahren. Es gilt natürlich trotzdem, dass eine Webcam mit einer höheren Pixel-Anzahl ein klareres, einwandfreieres Bild produziert. Die Anzahl der Pixel ist dafür zuständig, aus wie vielen kleinen Bildpunkten das Bild auf dem Bildschirm besteht. Die meisten Webcams kommen mit 320 x 240 oder 640 x 480 Pixeln. Die meisten finden dies ausreichend für die einfache Nutzung einer Webcam. Für eine professionelle Nutzung der Webcam wie für Videokonferenzen am Arbeitsplatz sollte man womöglich für eine HD Webcam wählen. Diese haben eine Auflösung von 1280 x 720. High Definition oder auch HD bietet eine exzellente Bildqualität, sodass viele Anbieter von Videokonferenztechnik dieses bereits in ihre Systeme aufgenommen haben.

Bildfrequenz
Ein Video ist eine Serie von Einzelbildern, welche sich in so einem Tempo bewegen, dass der Zuschauer glaubt, ein Video anzuschauen. Die Bildfrequenz oder präziser gesagt die Bildwechselfrequenz bestimmt, wie viele Bilder in einer Sekunde gezeigt werden, das heißt je höher die Bildfrequenz desto flüssiger das Bild. Wenn man also über die Bildfrequenz seiner Webcam nachdenkt, sollte man zunächst in Erwägung ziehen, wofür man diese nutzt. Für einfache Videogespräche mit Freunden reicht vielen eine Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde. Beabsichtigt man allerdings die Webcam in einer professionellen Umgebung zu nutzen oder möchte man sich viel bewegen, sollte man sich eine Webcam mit einer Bildfrequenz von 30 anschaffen. Dies reduziert das Risiko, dass das Bild abgehackt ist, wenn man sich vor der Kamera bewegt. Dies ist besonders wichtig für Hörgeschädigte, die beispielsweise in einer Videokonferenz in Gebärdensprache kommunizieren. Wenn in diesem Fall das Bild bei Bewegungen abgehakt übertragen wird, ist ihnen die Kommunikation nicht möglich, da Gebärden durch die langsame Bildwiederholrate verschluckt werden können. Sollte also der Bedarf für eine schnelle Bildwiederholrate bestehen, dann gilt es eine Webcam mit einer Bildfrequenz von 50 bis 60 Bilder in der Sekunde zu wählen. Allerdings sollte man hier beachten, dass abgesehen von einem deftigen Preis viele Webcams eine Bildfrequenz dieser Höhe nur erreichen, wenn die Auflösung reduziert wird. Somit muss man in diesem Zusammenhang Kompromisse in Kauf nehmen. Nicht zu vergessen ist natürlich die Internetverbindung. Bei langsamen Internetverbindungen können Bilder verloren gehen, sodass weniger Bilder pro Sekunde übertragen werden obwohl die Webcam eine höhere Leistungsfähigkeit hat.

Niedrige Lichtstärke
Viele Webcams entsprechen nicht den Erwartungen, wenn es zur Stärke des Restlichts kommt. Viele versuchen das Problem zu lösen, indem sie zusätzliche Lichtquellen in der Nähe ihres Computers entsprechend positionieren. Man könnte auch versuchen die Helligkeit des Bildschirms anzupassen, um so eine Verbesserung zu erreichen, jedoch resultiert dies häufig darin, dass die Bildqualität generell abnimmt. Eine Vielzahl von Webcam-Herstellern haben ihre eigenen Technologien entwickelt, um die Bildqualität mit Bezug auf das Restlicht zu verbessern. Logitechs hochwertigen Webcams mit sogenanntem „RightLight“ sorgen für eine überzeugende Bildqualität, selbst bei wenig Licht.

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