Glasfasertechnik – die wichtigsten Facts

In den letzten 10 Jahren ist die Anzahl der Haushalte, die über einen Zugang zum Internet haben, rasant gestiegen. Während 2002 nicht einmal die Hälfte aller Privatpersonen zu Hause ins Internet einsteigen konnten, wird für 2015 ein Wert von 90 Prozent prognostiziert. Diese Entwicklung veranschaulicht, warum es notwendig ist, die Technik auf dem Datenübertragungssektor immer weiter auszubauen. Während es früher nur möglich war, mit einem festen Zugang mittels www.lan-kabel.com online zu gehen, geht der Trend eindeutig zu WLAN (Wireless Local Network Area).

Heute wird WLAN nicht nur in Büros und Firmen genutzt, auch im privaten Bereich gewinnt diese Form der Datenübertragung immer mehr an Bedeutung. Der große Vorteil von WLAN ist, dass mehrere Endverbraucher denselben Router nutzen können. So kann man sich zu Hause über einen Youtube Kanal eine Sendung am WLAN-fähigen Fernseher anschauen während der Partner am Laptop online einkauft und die Kinder am Tablett Recherchen für die Hausaufgaben betreiben.

Durch die gleichzeitige Nutzung werden natürlich deutlich mehr Daten übertragen als wenn nur ein Endgerät das Internet nutzt.

Warum Glasfaser?

Um allen Konsumenten eine schnelle Internetverbindung zu ermöglichen, musste man eine Möglichkeit finden um den Transfer zu maximieren. Hier kommt das Glasfaserkabel ins Spiel, über dieses Medium ist es möglich, deutlich größere Datenmengen in höherer Geschwindigkeit zu transferieren als beim Vorgänger dem Kupferkabel. Im Vergleich zu DSL oder VDSL ist die Übertragung weniger störanfällig, es kommt also seltener zu Netzausfällen. Warum die Übertragung in einem Glasfaserkabel deutlich schneller passiert als in einem Kupferkabel liegt im grundsätzlich unterschiedlichen Ansatz. In der Glasfasertechnologie werden Informationen nämlich über Lichtreize übermittelt.

Der Name stammt daher, dass die Fasern des Leiters im Grunde aus Glas bestehen. Der Überbegriff aller Übertragungsarten per Licht lautet Lichtwellenleiter. Je nach verwendetem Grundstoff unterscheidet man zwischen Glasfaser-, Quarz- oder Kunststoffleitern. Für die Datenübertragung hat sich eindeutig Glasfaser am besten bewährt. Im Kupferkabel werden Informationen mittels elektrischem Reiz übertragen. Genau das ist auch der Vorteil des Kupferkabels – die Übertragung von Strom ist im Gegensatz zum Glasfaserkabel möglich. Kommt es beim Glasfasernetz zu einem Stromausfall, ist keine Notstromlieferung des Netzbetreibers möglich. Einer der Nachteile des Glasfasernetzes liegt eindeutig in den hohen Kosten. Wer als Konsument zu einem Anbieter mit einem Glasfasernetz wechselt, muss mit höheren monatlichen Kosten rechnen. Allerdings darf man sich auf schnelles Internet und ausgezeichnete Bildübertragung freuen. Auch für die Installation vor Ort muss man mit höheren Kosten rechnen. Glasfaserkabel sind äußerst sensibel, in Firmen mit eigenem Serverraum sollten nur Experten mit dem Glasfaserkabel hantieren.

Vor allem Menschen, die das Internet zum Fernsehen oder Spielen nutzen, profitieren enorm von der modernen Technologie. Internationale Unternehmen schätzen die Vorzüge des Glasfasernetzes bei Videokonferenzen. Durch die rasche Datenübertragung kommt es selbst bei mehreren Teilnehmern kaum zu Bildausfällen. Die Technologie gilt als zukunftssicher, daher sind Telekomunternehmen bestrebt, das System weiter auszubauen und möglichst jedem Haushalt den Zugang zu einem Glasfasernetz zu ermöglichen.

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