Schwerpunkt Gaming Mäuse

Die Geschichte der Maus

Die Maus ist seit Jahrzehnten das Eingabegerät für den PC und hat sich stark verändert. Bis zu der heutigen Hochleistungs-Gamingmaus war es ein weiter weg, den wir uns heute einmal angucken wollen.

Die allerersten Mäuse funktionierten durch Schleifkontakte an der Unterseite der Maus, die die Bewegungen zwar sehr stromsparend aufnahmen, jedoch sehr stark verschlissen. Danach kamen die sogenannten „optomechanischen Mäuse“. Diese Maus ist vielen aus ihrer Kindheit noch bekannt, war sie doch meist die erste die man an einem PC antraf. Es handelt sich hierbei um Mäuse, die an der unterseite einen „Trackingball“ hatten, welcher durch das Rollen auf einer Oberfläche bewegt wurde.

Lichtschranken im inneren der Kugel konnten diese Bewegung ausmessen und an den PC weitergeben. Die auf dem PC installierte Software setzte die Information nun in eine Bewegung des Mauszeigers um. Diese Art der Maus war jedoch sehr schmutz- und staubanfällig, da der „Trackingball“ immer wieder kleinste Partikel mit ins innere der Maus transportierte und somit die Sensoren schädigte.

…hier kommt die (Laser-)Maus

Nun kommt die Lasermaus, wie wir sie heute kennen. War sie am Anfang noch etwas unkoneventionell zu benutzen und erforderte spezielle Mousepads oder andere Unterlagen, ist sie heute aus keiner Zockerecke wegzudenken. Der verbaute Laser misst die Bewegungen der Maus in einem bestimmten Abschnitt aus und gibt diese Informationen an den PC weiter, dieser kann dies dann in die Bewegung des Mauszeigers umsetzten. Lasermäuse sind deutlich weniger Störanfällig als ihre Vorgänger und sind präziser.

Welche Gamingmaus ist die Beste?

Computerspielen ist schon seit langem keine von den Eltern verschriene Zeitverschwendung mehr, sondern für viele Jugendliche aber auch Erwachsene wirkliches Hobby. Und wie bei jedem Hobby üblich ist es auch hier normal seine Umgebung und das Equipment möglichst komfortabel und erfolgsversprechend zu gestalten. Beim Gaming spielen neben Faktoren wie Geschick, Intelligenz und Auffassungsgabe auch das richtige Equipment eine große Rolle.

Neben dem PC, Bildschirmen oder der Tastatur ist gerade die Maus einer der wichtigsten und ausschlaggebendsten Faktoren für erfolgreiches und spaßiges Gaming. Ob nun in einem hitzigen Bosskampf, beim Showdown zwischen Angreifer und Verteidiger oder beim entscheiden Schuss, oft entscheidet ein Klick über Sieg oder Niederlage.

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Bild von Mini D via flickr.com

 

Viele Spieler sind deshalb genau wegen diesen Punkte sehr akribisch, wenn es um die Wahl der richtigen Maus geht. Die perfekte Maus zu finden ist deshalb oft eine mühsame Arbeit und erfordert viele Vergleiche, Tests verschiedener Mäuse für Gamer und Abwägungen. Wir wollen einen Wegweiser schaffen und Euch die Wahl etwas erleichtern. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die beim Kauf einer Gamingmaus zu beachten sind.

Da wäre zum einen die Haltbarkeit. Mäuse sind gerade bei langen Spielesessions im Dauerbetrieb und nicht selten kommen an einem Tag um die 10.000 Klicks zusammen. Das bedeutet Höchstbelastung für das Material. Die allermeisten Mäuse sind aus Plastik hergestellt, doch gibt es auch hier gewisse Unterschiede. So haben vorallem günstigere Mäuse oft das Problem, dass die Funktionsfähigkeit der Maus durch häufiges Klicken beeinträchtigt wird, indem zum Beispiel eine Art „Doppelklick“ ausgeführt wird, bei dem die Maus 2 Klicks registriert, obwohl der Spieler nur 1 mal den Finger bewegt hat.

Dies ist oft ein Zeichen von mangelhafter Verarbeitung. Auch das Kabel (gängiger Weise sind Gamingmäuse schnurgebunden) kann hier genannt werden. Sind hochwertige Mäusekabel oft extra verstärkt, sodass sie auch bei extremem knicken nicht brechen oder Risse bekommen, ist dies bei low-budget Mäusen oft nicht der Fall.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Handhabung. Wohl das allerwichtigste bei einer Maus, denn sie sollte angenehm in der Hand liegen und einfach zu bewegen sein. Es gibt unendlich viele Formen von Mäusen und auch eininge die vom gängigen Schema abweichen wie z.B. Trackballs oder ergonomisch geformte Mäuse. Hierbei sind zum einen zu beachten welche Hand man nutzt (es gibt spezielle Linkshändermäuse) und wie groß die Hand ist, da viele Mäuse doch recht klein ausfallen und dann kein optimales Spielerlebnis garantieren.

Für viele ist auch das Aussehen der Maus wichtig und das ist verständlich, da viele großen Wert auf eine perfekte Abstimmung des Equipments legen. So gibt es zum Beispiel sehr klassische Mäuse mit geringer Beleuchtung, stark konfigurierbare Mäuse oder aber auch Gamingmäuse mit bestimmten Aufdrucken, sodass man sich die Maus im Design des Lieblingsspiels kaufen kann. Hier gibt es keine klare Empfehlung, da hier klar nach Geschmack entschieden wird.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Wahl der richtigen Maus sicherlich ein schweres Unterfangen ist. Doch wenn man einige der oben genannten Punkte beachtet wird man sicherlich zu einem befridigenden Ergebniss kommen und schon bald kommt man in den Genuss der perfekten Gamingmaus.

Die Gamermaus sauber halten  – Reinigung einer Gamingmaus

Wer gerne und viel spielt, der benutze seine Maus auch oft und damit bleiben Verschmutzungen nicht aus. Ob nun Staub, kleinere Essensreste oder aber schmierige Schichten auf der Maus, all dies ist nervig und unangenehm beim Spielen. Doch wie reinige ich meine Gamingmaus richtig? Worauf sollte ich achten und was sollte ich vermeiden? Hier geben wir Euch wichtige Tipps.

Haushaltsmittel tun ihren Job

Fast alle teile der Maus bestehen aus Plastik und sind somit relativ einfach zu reinigen. Wer also nicht viel Geld ausgeben möchte und die Reinigung schnell und effizient hinter sich bringen will, der kann einfach zu Spülmittel und Lappen greifen. Die Fettlöser des Spülmittels werden die Reste der Chipsfinger restlos beseitigen und sind nicht sonderlich aggressiv, sodass ihr euch keine Sorgen, ums Material machen müsst. Mit wenig Wasser nach wischen und dann mit einem Tuch trocknen. Diese Methode ist nicht nur günstig, sondern auch schnell. Es kann jedoch sein, dass Ihr hier nicht alles mit wegbekommt.

…wenn der Schmutz dann doch etwas hartnäckiger ist

Sollte man tastächlich mit sehr festem Schmutz zu kämpfen haben, dann kann man auch zu Spiritus greifen. Hier sei jedoch gesagt, dass es Reinigungsspiritus sein muss und, dass dieser nicht ganz ungefährlich ist. Außerdem birgt diese Methode die Gefahr, dass Aufdrucke auf der Maus abgehen. Man sollte also nur zum Spiritus greifen, wenn es gar nicht anders geht.

Der Allrounder

Neben Spülmittel ist auch Isopropanol in jeder guten Haushaltsmittelsammlung vorhanden. Dieser Reiniger findet bei vielen Fans Anklang, da er nicht nur sehr gründlich reinigt, sondern weil er auch deutlich weniger aggressiv ist und damit das Material nicht so strapaziert, wie es der Spiritus tut. Dieses Wundermittel ist in jedem gut sortierten Einzelhandel oder Drogerieladen zu finden wird eure Maus im Nu auf Topglanz bringen.

Was bedeutet DPI und polling-Rate?

Heute widmen wir uns einmal einem Thema, welches sicherlich viele Gamer interessiert. Wer schonmal nach einer guten Gaming Maus gesucht hat ist sicherlich auch auf die Begriffe DPI und polling-Rate getroffen. Doch was bedeuten diese Begriffe eigentlich?

DPI das Maß aller Dinge

Die DPI (engl. dots per inch) ist der Wert, der angibt wie viele Bildpunkte pro Zoll von der Maus erfasst werden. Ist dieser Wert hoch erfasst die Maus sehr viele Bildpunkte und ist damit schneller. Doch muss man hier ganz klar sagen, das man nicht immer den Maximalwert der Maus benutzt.

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Bild von von Stinging Eyes via flickr.com

 

Auf der Markt gibt es Mäuse mit bis zu 8200DPI doch kaum jemand wird diesen Wert einstellen, da die Maus viel zu schnell wäre. Dennoch ist dieser Wert oft charakteristisch für die Mäuse ab € 100 Zudem kommt, dass viele Spiele sowie Windows selbst die Cursor-Geschwindigkeit konfigurieren lassen, was also gerade für ältere Mäuse von Vorteil seien könnte, die noch etwa 800 DPI haben.

Was ist diese polling-rate?

Den wenigsten wird dieser Begriff etwas sagen und um zu verstehen, was es damit auf sich hat, müssen wir zunächst die Maus an sich verstehen. Es ist nämlich so, dass nicht die Maus Infos sammelt und dann eigenständig an den PC weitersendet, sondern, dass der PC andauern die Maus abfragt, wo sie sich gerade befindet oder ob ein Klick erfolgt.

Die Polling-Rate wird in HZ angegeben und ist damit die Einheit, die angibt wie häufig in der Sekunde z.B. Tastendrücke erfolgen können oder Bewegungen registriert werden. Doch sollte man sich hier auch nicht von Zahlen blenden lassen, da man als gewöhnlicher Spieler sicherlich nicht auf extrem hohe Werte angewiesen ist.

Wir haben also heute gelernt was DPI und polling-rate sind und verstanden warum diese beiden Werte noch lange keine gute Maus fürs gaming ausmachen.

Die Linkshändermaus

Zwischen 10 und 15 Prozent der Weltbevölkerung sind Linkshänder und unter ihnen sind sicherlich auch viele Gamer, die täglich mit Maus und Tastatur gewappnet in den digitalen Kampf ziehen.

Doch brauchen Linkshänder hier eine besondere Art der Maus, da sie diese nun mal mit der Linken Hand führen. Welche Maus ist also für Linkshänder geeignet?

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Bild von wwarby via flickr.com

 

Zuerst einmal soll gesagt werden, dass viele Linkshänder trotz ihrer dominanten Linken trotzdem mit der rechten Hand spielen oder aber schon von Kindesbeinen umerzogen worden sind, doch für die Linkshänder, die mit der linken Hand spielen wollen gibt es einige Alternativen.

Zum einen gibt es Firmen, die von ihren Rechtshändermäusen equivalent gebaute Linkshänderprodukte anbieten. Hier ist zum Beispiel Razer zu nennen, die ihre sehr beliebte Razer Death Adder auch als Linkshändermodell verkauft, welche nun die inneren 2 Tasten auf der rechten Seite hat und zudem natürlich nach rechts gewölbt ist.

Doch muss das nicht immer die einzige Lösung sein, da es auch Mäuse auf dem Markt gibt, die durch die Möglichkeit einer beidhändigen Benutzung überzeugen. Steelseries bietet hier eine Maus an, die sowohl als auf der gewohnten linken, aber auch auf der rechten Seite 2 Tasten verbaut hat. Hier kann also auch der Linkshänder getrost zuschlagen.

Linkshänder zu sein bedeutet also schon lange nicht mehr sich mühsam umgewöhnen zu müssen, sondern vielmehr mit Komfort und Präzision zu spielen.

So testen die anderen: Razer Ouroboros

Test Razer Ouroboros Gaming Maus Heute widmen wir uns einem Test von gamestar.de, die sich die Razer Ouroboros genauer anschauen. Die etwa 130 Euro teure Maus gehört in die Luxuskategorie der Gamingmäuse und wird deshalb auch mit hohen Erwartungen konfrontiert.

Zuerst einmal wird die Maus auf ihre Besonderheiten hin untersucht, die da wären: ein komplett verstellbares Gehäuse, welches sich ideal an jegliche Handformen und Größen anpassen lässt.

Die Tester legen hier besonders viel Wert auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung, die dafür sorgt, dass trotz der Spielerei immer noch ein gutes Handling und Spielgefühl entsteht.

Präzision ist das A und 0

Wie jede gute Maus muss sich auch die Razer Ouroboros im Präzisionstest schlagen und überzeugt die Tester mit einem gewohnt guten Laser aus dem Hause Razer. Der Laser ist auf allen gängigen Oberflächen problemlos einsetztbar und stets schnell und präzise.

Funk oder Kabel?

Schließlich testen die Redakteure der gamestar die funkbetriebene Maus auf ihre Qualitäten in diesem Feld. Wie ist Stabilität der Verbindung? Gibt es Probleme? Wird sie langsamer? All das sind Fragen, die hier gestellt werden und es wird nicht zuletzt auch Kritik geübt.

Fazit

Die Tester der Gamestar machen hier eine gute Arbeit und differenzieren klar zwischen Spielereien der Maus und wirklich wichtigen Tatsachen, die Maus erhält leichte Kritiken, wird aber im ganzen positiv beäugt, was sicherlich richtig ist. Der Test ist extrem hilfreich, wenn man auf der Suche nach einer Maus im höheren Preissegment ist.

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Bild: Screenshot amazon